Die BI Transit e.V. lud zur Begehung der Bahnstrecke Hameln- Elze ein.

Die BI Transit e.V. lud heute zur Begehung der Bahnstrecke Hameln- Elze ein, um auf die Gefahr der Wandlung in eine Gütertransitstrecke aufmerksam zu machen.

Für unsere FDP haben Anke Blume, Moritz Mönkemeyer und Hans Wilhelm Güsgen daran teilgenommen.

Vor Ort wurde die persönliche Betroffenheit der an der Bahnstrecke lebenden Menschen offensichtlich. Die Beteiligten bekundeten, mit dem Ausbau der Strecke für den Güterverkehr nicht nur ihre Sorge um den persönlichen wirtschaftlichen Wertverlust ihres Eigentums, ihrer Lebensqualität und der Gesundheit, sondern machten deutlich, dass es über diese individuellen Verluste hinaus um die Auswirkungen für das ganze Weserbergland geht.

Was eigentlich so aussieht wie „nur“ Elektrifizierung, wie „nur“ Ausweitung des Schienenverkehrs pp., was an sich positiv besetzt ist, offenbart sich in der Gesamtheit zu einer Planung als Vorbereitung zur Gütertransitstrecke als Entlastung der überlasteten Schienennetze Lehrte - Hannover - Minden und Halle - Kassel pp. Als Folge dieser Planungsvariante würden in Minutentakt Güterverkehr über diese Strecke durch das Weserbergland geführt werden.

Das betrifft nicht nur die Anlieger an der Strecke, sondern Unternehmen, die mit ihrer Wirtschaftskraft die ländliche Region unterstützen. Dazu wurde vor Ort auch mit dem Geschäftsführer Herrn Ratzke, Rastiland, und dem Geschäftsführer Herrn Albrecht, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Lindenbrunn gesprochen.

Letztlich droht, dass die notwendigen, aufwendigen Schallschutzmaßnahmen von den einzelnen Gemeinden selbst zu tragen sind.

Alle politischen Teilnehmer dieser Veranstaltung waren sich darüber einig, dass die bereits entschiedenen Planungen, die ohne angemessene Beteiligung der Betroffenen vor Ort erfolgten, schwer juristisch angreifbar sind, aber die weitergehenden beeinträchtigenden Folgeentscheidungen nicht ohne Beteiligung und Widerstand aus den Weserbergland- Gemeinden erfolgen darf.